Sonntag
18
November
2018
 
Wissenwertes

Westlicher Sachsenhäuser Berg


Der westliche Sachsenhäuser Berg wird im Osten begrenzt von der Darmstädter Landstraße bis zum Rand des Stadtwaldes, im Süden vom Stadtwald, im Westen von der Bahnlinie nach Darmstadt und dem Welscher Weg und im weiteren Verlauf nach Norden von der Niederräder Landstraße bis zur Kennedy-Allee. Im Norden bildet die Ost-West-Eisenbahntrasse durch Sachsenhausen die Grenze des Gebietes.

 

Historie

Bis um das Jahr 1800 wurde das gesamte Gebiet landwirtschaftlich genutzt. Die östliche Grenze, die heutige Darmstädter Landstraße, war damals als „Chaussee nach Darmstadt" Teil der mittelalterlichen Handelsstraße, die als Nord-Süd-Verbindung im Reich in Frankfurt den Main überquerte. Die Frankfurter Main-Brücke, die Alte Brücke, gab es bereits seit ca. 1222.

In Ost-West-Richtung lagen vor dem Südrand des historischen Sachsenhausens an der „Chaussee nach dem Forsthaus" der „Huren-Brunnen" und als Teil der wehrhaften, befestigten Höfe rund um Frankfurt der Apothekerhof und der Riedhof.

Als zweiten äußeren Verteidigungsring gab es weiter südlich im Vorfeld der Stadt die so genannte „Landwehr" mit Palisadenreihen, hinter denen sich die Landwehr zur Verteidigung verschanzen konnte. Heute erinnert daran der Landwehrweg nahe dem Stadtwaldrand. Im Bereich unseres Spaziergangs verläuft der westliche Teil des Landwehrwegs von der Sachsenhäuser Warte an der Darmstädter Landstraße den Berg hinunter bis zum Ziegelhüttenweg.

Der Name „Apothekerhof" ist überliefert in einem Straßennamen im neuen Deutschherrenviertel am Main. Vom einstigen Riedhof ist nur noch eine Pferdetränke an der Mörfelder Landstraße als Denkmal geblieben.

Etwa 1875 begannen mit dem Bau der „Bebraer Eisenbahn" jene Veränderungen, die bis heute die Sachsenhäuser Stadtteilstruktur prägen.

Das gesamte Gebiet des westlichen Sachsenhäuser Berges ist daher zeitgeschichtlich auch ein bauliches Zeugnis der Zeit seit 1800 und die unterschiedlichen Epochen der Besiedlung sind am Äußeren der Bauten gut zu erkennen.

Insbesondere, die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert sind als äußerliche Zäsuren an Art und Umfang der jeweils folgenden Bebauung deutlich wahrnehmbar.

 

Am Wendelsplatz

Spaziergang

Den Spaziergang durch diesen Teil Sachsenhausens beginnen wir am Wendelsplatz, heute der zentrale Verkehrsknotenpunkt des Stadtteils, und setzen ihn in seinem Verlauf jeweils nahe den vorher beschriebenen Grenzen fort.

Am Wendelsplatz zweigt nahe dem weiter nördlich gelegenen Beginn der Darmstädter Landstraße die Mörfelder Landstraße nach Westen ab. Sie ist die heutige Ausbildung der früheren Ost-West-Achse vor dem südlichen Stadtrand des historischen Stadtteils Sachsenhausen. Sie etablierte sich in Richtung Westen mit vereinzelten Häusern des Spätklassizismus, ab Mitte des 19. Jahrhunderts und danach mit Bauten der Gründerzeit.

Häufig finden sich handwerkliche Familienbetriebe in den Höfen, die sich zum Teil bis heute erhalten haben.

Entlang der Mörfelder Landstraße bergaufwärts nach Süden führen Seitenstraßen, die zu reinen Wohnstraßen wurden, wie der Grethenweg, die drei Hasenpfade — Großer, Mittlerer und Letzter Hasenpfad — und die Wormser Straße, die bereits am Ziegelhüttenweg beginnt, der von der Mörfelder etwas weiter westlich abzweigt.

Straßennamen in diesem Gebiet wie „Hasenpfad", „Schafhofweg" und Flurbezeichnungen wie „Lerchesberg" sind Zeugnis dafür, dass es hier seit dem Mittelalter Weiderechte gab und Niederwild gejagt werden durfte.

 

Am Ziegelhüttenplatz

 

An der Mörfelder Landstraße, Ecke Oppenheimer Landstraße, in unmittelbarer Nähe zum Ziegelhüttenplatz bekam um 1930 auch die Feuerwehr (die Feuerwache Nr. 6) ihren Sachsenhäuser Standort.

Zur gleichen Zeit baute die SÜWAG weiter westlich hinter der kreuzenden Eisenbahnlinie, entlang der Nordseite der Mörfelder Landstraße, eine Siedlung bis hin zu dem im Krieg zerstörten Riedhof nahe der Stresemannallee.

Der historische Riedhof, ein befestigter Hof auf sechseckigem Grundriss, ist im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Nur die Flurbezeichnung, eine Gaststätte gleichen Namens und die alte Pferdetränke (siehe Bild Seite 48) erinnern heute noch daran.

Noch weiter westlich an der „Mörfelder" und ebenfalls nördlich davon wurde bereits nach 1920 unter Stadtbaurat Ernst May die Heimatsiedlung gebaut. Sie war die erste Großsiedlung des „Neuen Frankfurt", die auch erstmals teilweise aus vorgefertigten Großplatten errichtet wurde. Sie wird seit einiger Zeit im Stil ihrer Entstehungszeit, im so genannten „Bauhaus-Stil" renoviert.

 

In der Heimatsiedlung

 

Die Wohnungen waren bereits damals mit Zentralheizung, Warmwasserversorgung und mit einer Einbauküche ausgestattet, die als „Frankfurter Küche" europaweit bekannt wurde, ein Entwurf der Wiener Architektin Grete Schütte-Lihotzky.

Die Trasse der Stresemannallee wurde zur Erschließung dieser Siedlung von der Friedensbrücke — zur Kaiserzeit „Wilhelmsbrücke" — mit einer schmalen Unterführung unter der Eisenbahnlinie hindurch bis zum Riedhof an der Mörfelder Landstraße verlängert.

Am weiter südlich gelegenen Ziegelhüttenweg stand im 19. Jahrhundert eine Ziegelhütte. Die danach benannte Straße, die am Ziegelhüttenplatz von der Mörfelder Landstraße zunächst nach Südwesten abzweigt, zeigt sich am Anfang auch gründerzeitlich, dann eher vom Jugendstil des frühen zwanzigsten Jahrhunderts geprägt. Vom ungefähren Standplatz der früheren Ziegelhütte, heute befindet sich dort das Katholische Gemeindezentrum St. Aposteln, führt diese Straße dann nach Süden in Richtung Stadtwald.

Sie ist auf ihrer Nord- und Westseite von Bauten aus der Nachkriegszeit, einer Großsiedlung der fünfziger Jahre bestimmt — der Fritz-Kissel-Siedlung.

 

Fritz-Kissel-Siedlung

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wohnraum gebraucht, insbesondere für Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus Ostdeutschland. Daher setzte in jener Zeit ein wahrer Bauboom im südlichen Sachsenhausen ein. Das Gartengelände südlich der Mörfelder Landstraße, westlich des Ziegelhüttenwegs bis zu der nach Süden verlängerten Stresemannallee musste nach 1950 der Fritz-Kissel-Siedlung weichen, deren Straßennamen an Städte in den ehemals deutschen Ostgebieten erinnern.

Der Bevölkerungszuwachs erforderte auch eine Infrastruktur: An der Schnittstelle der Heimatsiedlung mit der Kreuzung Mörfelder Landstraße/Stresemannallee wurde eine Ladenstraße mit Kino, Gaststätten und einem Postamt gebaut. Heute sind noch viele Läden aus dieser Zeit erhalten.

Zur gleichen Zeit wurde gegenüber auf dem Gelände des alten Riedhofes, für die neue evangelische Oster-Gemeinde eine Kirche mit dem heute fast völlig von Efeu überwucherten Kirchturm und einem Kindergarten gebaut.

 

Ostergemeinde

 

Die Frankfurter Sparkasse von 1822 eröffnete neben der Oster-Gemeinde eine Filiale und die erste von vier Altenwohnanlagen in dieser Gegend wurde später auf der anderen Seite der Kirche errichtet.

Wenn der Spaziergänger von hier aus einen kurzen Abstecher in die Stresemannallee entlang der Heimatsiedlung nach Norden macht, gelangt er zur heutigen S-Bahn-Station „Stresemannallee" mit der dreispurigen neuen Unterführung der Bahnlinie.

Dort — nördlich vom ehemaligen Riedhof und nahe der Bahnlinie — entstanden um 1960 an der Tiroler Straße auf deren nördlicher Seite bis zur Stresemannallee Wohnblocks und gegenüber die Riedhofschule als Grundschule.

Nahe der Einmündung der Tiroler Straße in die Stresemannallee wurden um 1970 vier 16-geschossige Punkthäuser gebaut.

Die frühere dampfbetriebene Waldbahn aus dem 19. Jahrhundert von Sachsenhausen in Richtung Neu-Isenburg wurde 1929 elektrifiziert und durch eine Straßenbahn ersetzt. Heute verkehrt die Linie 14 auf der alten Trasse von der Einmündung der Schweizer Straße in die Mörfelder Landstraße, auf dieser zunächst nach Westen, dann nach Süden abbiegend entlang der Stresemannallee und schließlich durch den Stadtwald bis zur Stadtgrenze von Neu-Isenburg.

Das auf der „Mörfelder" weiter nach Westen führende Gleis der Straßenbahn zum früheren Oberforsthaus wird heute nur noch einmal im Jahr für den „Wäldchestag" in Betrieb genommen. Darauf verkehrt im Pendelverkehr vom Freitag vor Pfingsten bis zum Dienstag nach Pfingsten, dem „Wäldchestag", eine historische Straßenbahn, der „Ebbelwei-Express". Er fährt zum Festgelände im Stadtwald, dem „Wäldchen" am Oberforsthaus, das dem Fest diesen Namen gab.

Der ebenfalls nördlich der Mörfelder, zwischen der Eisenbahn nach Darmstadt und der Niederräder Landstraße gelegene Park der früheren Villa Mumm, ehemals Wohnsitz der Champagner-Fabrikantenfamilie von Mumm, wurde schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts parzelliert. Hier entstand ein Villenviertel, dessen Straßen nach deutschen Komponisten benannt sind. Eine Bundesbehörde, das Deutsche Geodätische Institut, heute Bundesanstalt für Kartographie und Geodäsie, übernahm später die Villa Mumm und das unmittelbar umliegende Gelände, auf dem vorher zeitweilig auch die Reiterstaffel der Frankfurter Polizei untergebracht war.

Neubauten für das Institut nahe der alten Villa beeinträchtigen allerdings den überaus großbürgerlichen Eindruck dieses schlossähnlichen Hauses.

 

Louisa-Spielplatz

 

Ebenfalls westlich der Eisenbahn, aber südlich der Mörfelder Landstraße, wurde vom Forstamt 1953 der Louisa-Spielplatz als ältester der vier Frankfurter Waldspielplätze eingerichtet. Das Gelände bis zum Welscher Weg war bis 1941 fast ganz im Besitz der Bankiersfamilie von Bethmann, die dort seit 1810 einen Sommersitz mit einem großen Landschaftspark im englischen Stil geschaffen und unterhalten hatte. Die dortige Villa, als Sommersitz der Familie genutzt, wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Der Park mit mittelalterlichen Basalt-Steinbrüchen in seinem Südteil am Schwarzsteinkautweg wurde seit 1974, also seit dreißig Jahren nicht mehr gepflegt, ist daher völlig verwildert und abgesehen vom Waldspielplatz nicht mehr öffentlich zugänglich.

Der Spielplatz und die S-Bahn-Station „Louisa" erinnern mit ihrem Namen an die aus Britisch-Guayana stammende holländische Frau des Staatsrats und Bankiers Simon Moritz von Bethmann (1768-1826), des wohl bedeutendsten Vorfahren der Familie.

 

Das Fanhaus an der S-Bahn-Station Louisa

 

Parallel zur Darmstädter Bahnlinie fließt der aus Götzenhain (südöstlich von Frankfurt) kommende Luderbach, im Frankfurter Stadtgebiet auch Königsbrunnenbach genannt. Er versorgt den künstlich angelegten Jacobiweiher im Stadtwald mit Wasser und mündet weiter nördlich in den Main. Er wurde nach 1990 teilweise, insbesondere in der Nähe des Bahnhofs Louisa, renaturiert.

Trotz all dieser Veränderungen hat sich „an der Louisa", wie die gesamte Gegend auch heute noch genannt wird, seit mehr als 125 Jahren die traditionelle Apfelweinwirtschaft Buchscheer erhalten. Dort wird der Apfelwein bis heute jedes Jahr noch selbst gekeltert.

 

Apfelweinwirtschaft "Zur Buchscheer"

 

Am unteren Ende des Landwehrwegs nahe Louisa und Buchscheer existiert nach wie vor das 1905 eingerichtete „Licht- und Luftbad", heute im Wesentlichen vom „Tennisclub Lichtluftbad" genutzt.

Sofern der Spaziergänger von der „Louisa" nach Osten bergaufwärts geht, gelangt er über die Gablonzer Straße über den nachfolgend beginnenden Bischofsweg zu dem oben auf dem Sachsenhäuser Berg am Stadtwald gelegenen ehemaligen Gartengebiet „Lerchesberg". Dieser Stadtteil wurde nach dem Zweiten Weltkrieg größtenteils als Baugebiet für Villen parzelliert. Interessierten bieten sich Rundgänge durch dieses Gebiet an, da auch dort architektonisch die Jahrzehnte nach dem Weltkrieg in sehenswerten Bauten ablesbar sind.

Folgt man oben „auf dem Berg" dem weitern Verlauf des Bischofswegs am Rand des Stadtwaldes, kreuzt dieser schließlich die Darmstädter Landstraße. Nach links abbiegend gelangt man auf ihr, nur wenige hundert Meter vom Lerchesberg entfernt, an die Spitze des Sachsenhäuser Berges.

Dort, gegenüber der Sachsenhäuser Warte befindet sich noch heute im Boehle-Park die Jugendstil-Pumpstation mit Hochbehälter für die Wasserversorgung Sachsenhausens. Zu ihr führt eine Grundwasser-Sammelleitung aus dem Stadtwald. Eine andere Rohrleitung, eine Querverbindung, führt von hier zu der Pumpstation an der Friedberger Warte. Dort wird das Wasser aus dem Nidda-Tal und dem Vogelsberg für die heutige Versorgung der Frankfurter Innenstadt gesammelt Fritz Boehle (1873-1916), nach dem nicht nur sein bemerkenswertes Haus, sondern auch der benachbarte Park benannt wurde, war ein bekannter Sachsenhäuser, zwar nicht von Geburt, aber ausÜberzeugung. Sein Atelier hatte der Maler, Radierer und Bildhauer zunächst im Deutschordenshaus unten am Main. 1910 zog er, durch seine Kunst zu Geld gekommen, in das von ihm selbst entworfene eigenwillige Haus oben auf dem Sachsenhäuser Berg nahe der Sachsenhäuser Warte.

 

Carolus-Brunnen am Wendelsplatz

 

Boehle galt als Sachsenhäuser Original und fand in Konrad Binditig einen großzügigen Mäzen. Das von ihm geschaffene Reiterstandbild Karls des Großen wurde zum Markenzeichen der Binding-Brauerei. Ein kleines Modell des Werkes steht als Carolus-Brunnen am Wendelsplatz. Er ist nach dem Entwurf von Fritz Boehle im Auftrag der Binding-Brauerei gegossen und erstellt worden.

Sein „Schreitender Stier", vormals im Boehle-Park nahe seinem Haus aufgestellt, ist heute im Günthersburgpark im Frankfurter Nordend zu bewundern.

Mit Lino Salini und Wilhelm Altheim prägte Boehle nach 1900 eine urwüchsige lokale Kunstszene, die u. a. gerne im „Klaane Sachsehäuser" in Alt-Sachsenhausen verkehrte.

Im weiteren Verlauf unseres Spaziergangs treffen wir — nun wieder bergab und damit stadteinwärts — an der Darmstädter Landstraße auf große Wohneigentums-Anlagen, den sogenannten „Sonnenhügel", das Hotel „Holiday Inn" und den „Sonnenring", die zu Beginn der siebziger Jahre gegenüber dem Südfriedhof errichtet wurden. Der besondere Reiz dieser Anlagen liegt weniger in der architektonischen Qualität als vielmehr im grandiosen Blick von dort hinunter auf Frankfurt.

 

Sonnenring und Holiday Inn

                                                       

Während des Baubooms Anfang der siebziger und später erneut während der neunziger Jahre waren Eigentumswohnungen gefragt. Sie entstanden in weiteren Anlagen an der Darmstädter Landstraße und ihrer Seitenstraße, der Mailänder Straße. In der Nähe wurden außerdem ein Versorgungs-Center, eine Senioren-Residenz, Büros und weitere Wohnungen gebaut. So ist die Bebauung der Westseite der Darmstädter Landstraße, die früher von Gewerbebetrieben dominiert war, ab etwa 1980 überwiegend mit Wohnbauten geschlossen worden.

Ab 1970 wurden auch die Gartengebiete hinter dem parallel zur Darmstädter verlaufenden Grethenweg, zwischen der Lamboystraße, den Hasenpfaden und den Schafhofwegen fast ausschließlich mit Eigentumswohnungen bebaut.

Unser Spaziergang führt schließlich im unteren Bereich der Darmstädter Landstraße zurück zum Wendelsplatz. Hier ist die Bebauung wieder gründerzeitlich geprägt. Um das Jahr 1900 siedelten sich hinter und neben der Wohnbebauung eine Reihe unterschiedlicher Gewerbebetriebe an.

Am Wendelsplatz angelangt, ist der Spaziergänger schließlich wieder am Ausgangspunkt seines Rundgangs. Folgt er der Darmstädter Landstraße noch bis zum Affentorplatz, befindet er sich am früheren Stadteingang zum historischen Sachsenhausen.

 

Text: Gerda Drescher (verst.) und Hans-Joachim Jens in "Sachsenhausen neu entdecken"

von Antje Jens (Hrsg.), Societäts-Verlag 2005, ISBN 3-7973-0929-5

Fotos: frankfurt-sachsenhausen.de

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