Sonntag
18
November
2018
 
Sachsenhausen A-Z

So sparen Führerscheinneulinge in der KFZ-Versicherung

Fahranfänger, die erstmalig Besitzer eines Pkws sind, müssen sich nach einer passenden Versicherung umschauen. Doch die Konditionen unterscheiden sich. Wir erläutern, wie die Kosten reduziert werden können. Außerdem unterliegen Versicherungen für Führerscheinneulinge meistens besonderen Bedingungen.

KFZ-Versicherungen für Fahranfänger sind anders

Für Fahranfänger gilt zunächst einmal eine zweijährige Probezeit - nur wer in dieser Zeit unfallfrei fährt, unterliegt danach nicht mehr der Bewährung. Allerdings gilt für die Versicherungsgesellschaften der Status Anfänger etwas länger und liegt bei rund drei Jahren. In dieser Zeit sind die Policen besonders teuer, was unter anderem an dem erhöhten Unfallrisiko liegt. Schließlich belegen Statistiken, dass junge Autofahrer doppelt so oft in einen Verkehrsunfall verwickelt sind wie Erfahrene. Aus diesem Grund werden Führerscheinneulinge beim Versicherungsabschluss in eine entsprechende Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Meistens beginnen Fahranfänger mit 240 Prozent und jährlich erfolgt die Einstufung in eine niedrigere Schadensfreiheitsklasse.

Beim Abschluss der Police von Familie profitieren

Wer nicht den höchsten Beitragssatz zahlen möchte, kann den Wagen als Zweitwagen bei seinen Eltern anmelden, einen speziellen Familientarif in Anspruch nehmen oder von der Verwandtschaft schadenfreie Jahre übernehmen. Die beliebteste Methode ist das Auto als Zweitwagen bei der Mutter, beim Vater oder anderen Verwandten eintragen zu lassen.

Andere Vergünstigungen für Fahranfänger

Darüber hinaus gibt es noch etliche Tricks, um eine günstigere Versicherung zu erhalten. Dazu gehört beispielsweise die Wahl einer preiswerten KFZ-Direktversicherung wie die RV24. Außerdem gibt es Rabatte dafür, wenn Fahranfänger mit 17 Jahren den Führerschein mit begleitendem Fahren erworben haben, ein Sicherheitstraining absolvieren oder die Schadenfreiheitsklassen von ihren Rollern oder Motorrädern übernehmen. Wer keinen typischen Fahranfänger-Wagen fährt mit einer entsprechenden Typenklasse, kann ebenso Kosten sparen. Die Typklasse gibt Auskunft, wie oft ein bestimmtes Fahrzeug in Unfälle verwickelt ist. Außerdem sinkt der Schadensfreiheitsrabatt immer zum 1. Januar. Wer sein Fahrzeug noch vor dem 1. Juli eines Jahres versichert, wird bereits im Folgejahr günstiger eingestuft. Voraussetzung: der Fahrer bleibt unfallfrei.