Montag
25
Juni
2018
 
Sachsenhausen A-Z

Rechtsberatung in Frankfurt für Privatpersonen

Die Deutschen ziehen gerne vor Gericht: Einer Studie zufolge haben 60 Prozent der Bevölkerung bereits einmal eine gerichtliche Auseinandersetzung gehabt. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach kompetentem Rechtsbeistand – auch in Frankfurt.

Frankfurt bei der Zahl der Rechtsanwälte an zweiter Stelle

Insgesamt sind in Deutschland nach Angaben der Bundesrechtsanwaltskammer 163.779 Rechtsanwälte zugelassen (Statistik 2016). Frankfurt liegt dabei mit 18.437 Anwälten an zweiter Stelle hinter München, wo 20.924 Rechtsanwälte tätig sind. Die Hauptstadt Berlin liegt mit 13.944 Anwälten weit zurück auf dem dritten Platz. Aus Angst vor hohen gerichtlichen Kosten schützen sich die Bundesbürger gerne mit einer Rechtsschutzversicherung: Derzeit existieren 21,23 Millionen Verträge in der Bundesrepublik. Bei den Schadensmeldungen liegen Vertrags-, Sachen- und Schadenersatzrecht mit 32 % vor dem Verkehrsrecht mit 26 % und dem Arbeitsrecht mit 16 %. Besonders häufig wird über Kaufverträge gestritten, fehlerhafte Reparaturen und Kredite.

Angst vor Kosten hält von Klagen ab

Eine Umfrage der Deutschen Versicherer (GDV) ergab jedoch auch, dass zwei Drittel der Deutschen eher auf ihr gutes Recht verzichten würden, als einen Prozess anzustrengen – aus Angst vor den Kosten. Dabei muss  Rechtsbeistand gar nicht teuer sein.

Eine gute Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt bietet beispielsweise generell einen kostenlosen Erstkontakt an. Wer beispielsweise unsicher ist, ob er den Nachbarn überhaupt wegen der urplötzlich im Garten gebauten Mauer verklagen kann, die der eigenen Terrasse das Sonnenlicht nimmt, kann unverbindlich eine Erstauskunft einholen. Gute Rechtsanwälte verzichten schon aus eigenem Interesse darauf, aussichtslose Prozesse zu führen, denn auch ihre Reputation hängt letztendlich davon ab.

Der Staat hilft mit der Prozesskostenbeihilfe

Der Staat lässt den Bürger in der Not außerdem nicht allein. Wer knapp bei Kasse ist und dennoch sein Recht vor Gericht einfordern will, kann beim Amtsgericht Frankfurt Prozesskostenhilfe beantragen.  Diese wird gezahlt, wenn eine gute Aussicht auf Erfolg vor Gericht besteht und der Antragsteller nachweisen kann, dass er die Kosten selbst nicht aufbringen kann.

Die meisten Prozesse werden von Menschen angestrengt, die eine Rechtsschutzversicherung besitzen, die die Kosten übernimmt. Ob sich das lohnt, muss jeder für sich selbst beurteilen. Besonders sinnvoll kann sie beispielsweise für Mieter sein, die im hochpreisigen Frankfurt einen schweren Stand haben und gegen Luxussanierungen oder Baulärm klagen können. Auch bei Ärger am Arbeitsplatz kann eine Rechtsschutzversicherung helfen, um sich beispielsweise gegen eine ungerechtfertigte Kündigung zu wehren. Da sind die 100-200 Euro Jahresbeitrag gut investiert.

Bild: © istock.com/izzetugutmen

 

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