Mittwoch
12
Dezember
2018
 
Sachsenhausen A-Z

Frankfurt gerade unter jungen Menschen beliebt

Bei jungen Leuten scheint in den letzten Jahren eine hessische Stadt ganz besonders beliebt geworden zu sein: Frankfurt. Was macht die Stadt zum Favoriten unter jungen Erwachsenen?

Gründe für die Popularität

Was früher eine kalte Business-Stadt war, hat sich zur warmen Familienstadt entwickelt. Seit der Wiedervereinigung hat Frankfurt bei den Geburtenraten deutschlandweit am meisten zugelegt. Das liegt daran, dass die Stadt Einiges für junge Menschen tut. Immer mehr junge Erwachsene möchten nach Frankfurt ziehen. Trotz der zahlreichen Hochschulen vor Ort bekommen jedoch nicht alle Bewerber einen Studienplatz. Glücklicherweise kann man sich in Deutschland auch ganz einfach durch ein Fernstudium weiterbilden. Das bedeutet, dass sich Jugendliche in Frankfurt auch ohne Zulassung einer Hochschule niederlassen können und von zu Hause aus studieren.
Die Stadt entspricht ihrem Ruf als kalter Single-Bankenstadt und Kriminalitätshochburg schon lange nicht mehr. Stattdessen ist die fünftgrößte deutsche Stadt ein echter Magnet für junge Familien geworden. Dort gibt es entgegen dem deutschlandweiten Trend immer mehr Geburten. Das attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebot zieht viele junge Leute aus dem In- und Ausland in die hessische Mainmetropole. Die guten Berufschancen sorgen außerdem dafür, dass nicht nur ein, sondern gleich mehrere Kinder in den einzelnen Familien geboren werden, schließlich entscheiden sich Menschen mit positiven Zukunftserwartungen viel schneller für Nachwuchs. Des Weiteren wird Frankfurt immer grüner und hat immer mehr Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu bieten.

Paradies für Eltern und Kinder

Die Chancen auf gute Jobs gelten in Frankfurt nicht nur für Männer, auch ausgebildete Frauen bekommen die Gelegenheit einen prestigeträchtigen Job zu erhalten und diesen zudem mit dem Familienleben zu vereinbaren. Deshalb arbeiten die Verantwortlichen der Stadt angestrengt daran, immer mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder, Kindergarten- und Hortplätze zu realisieren. Grundschulen und Gymnasien werden ebenfalls errichtet. Dabei haben sowohl Politiker als auch Eltern hohe Ansprüche bei der Kinderbetreuung. Die Großstadt hat sich vorgenommen, in kürzester Zeit mindestens der Hälfte der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz zu ermöglichen – das ist mehr als gesetzlich vorgeschrieben. Besonders ehrgeizig ist die Stadt, wenn es um die Betreuung der Kindergartenkinder geht: Grundsätzlich arbeiten zwei volle Erzieherstellen in einer Gruppe. Die Infrastruktur für Familien in Frankfurt ist also so gut wie unvergleichbar mit anderen Städten in Deutschland. Das gilt teilweise auch für die attraktiven Freizeitmöglichkeiten. Und der Trend setzt sich fort: In Frankfurt sind immer mehr Menschen gemeldet und auch die Zahl der Schulkinder steigt deutlich an.