Montag
24
September
2018
 
Sachsenhausen A-Z

Faire Stadterneuerung: Neues Gesetz gegen Dumpinglöhne

Geht es nach der schwarz-grünen Landesregierung, dürfen Subfirmen keine Dumpinglöhne mehr an ihre Mitarbeiter zahlen. Ein neues Gesetz soll Folgendes vorschreiben: Sowohl das Land als auch die Kommunen, allen voran die hessische Metropole Frankfurt, dürfen nur noch Unternehmen beauftragen, die den tariflichen Mindestlohn zahlen.

Was beinhaltet das neue Gesetz?

Die Liste der kommunalen Projekte ist lang: Ob es um den Ausbau des Straßennetzes oder die Erneuerung historischer Gebäude geht – das Geld für bauliche Maßnahmen ist meistens knapp bemessen. Dennoch dürfen demnächst keine Subfirmen mehr an städtischen Bauprojekten beteiligt sein, wenn sie ihren Mitarbeitern nicht den tariflichen Mindestlohn zahlen. Mit dem neuen Gesetz will die schwarz-grüne Landesregierung auch die Zahlen der illegal Beschäftigten eindämmen. Wer allerdings als Unternehmer zu Unrecht der illegalen Beschäftigung bezichtigt wird, profitiert von einem Straf-Rechtsschutz, der zum Beispiel auf dieser Website angeboten wird: https://www.advocard.de/straf-rechtsschutz.html. Der spezielle Rechtsschutz für Firmen beinhaltet die Übernahme der Gerichts- und Anwaltskosten und sorgt dafür, dass die Klienten bei rechtlichen Auseinandersetzungen optimal unterstützt werden.

Die Höhe der Strafzahlungen wird in dem neuen Gesetz nicht genau festgelegt. Je nach Umfang des Verstoßes kann der Auftraggeber, also das Land bzw. die Kommunen, die Strafe selbst bestimmen und sogar eine Auftragsvergabe für die Zukunft ausschließen.

Stadterneuerung in Sachsenhausen: die Sanierung des Kuhhirtenturms

Das Planungsamt der Stadt Frankfurt sieht zahlreiche Projekte der Stadterneuerung vor. In Zukunft dienen diese Projekte nicht nur der Verschönerung der Stadt, sondern werden dank des neuen Gesetzes auch zu fairen Konditionen umgesetzt.

Ein Vorzeigeprojekt in punkto Stadterneuerung findet man im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen: Der Kuhhirtenturm diente den Einwohnern Sachsenhausens einst als fester Bestandteil der Stadtbefestigung. Später wohnte hier der berühmte Komponist Paul Hindemith. Als die ehemaligen Bewohner des Turms auszogen, ergriff die Stadt die einmalige Chance, aus dem historischen Turm eine attraktive und öffentlich zugängliche Sehenswürdigkeit zu machen. Im Rahmen der Stadterneuerung wurde der Turm im Jahr 2010 schließlich denkmalgerecht saniert.

Heute steht der umfassend sanierte Turm der Hindemith-Stiftung zur Verfügung. Sowohl Musikliebhaber als auch Geschichtsinteressierte finden hier eine Dauerausstellung über das Leben Paul Hindemiths, sein Werk und das kulturelle Geschehen im Frankfurt der 1920er Jahre. Musikalische Höhepunkte können Gäste außerdem in dem kleinen und liebevoll sanierten Kammermusiksaal erleben, wo ausschließlich Werke des Komponisten Hindemith aufgeführt werden.