Sonntag
18
November
2018
 
Sachsenhausen A-Z

Demografie und Arbeitsmarktsituation in Frankfurt

Chancengleichheit, faire Löhne, gute Karrierechancen und fruchtbaren Boden für Unternehmen aller Branchen und Sparten – was sich die Stadt Frankfurt auf die Fahne schreibt, ist ehrgeizig, aber nicht unmöglich. Tatsächlich ist die Arbeitsmarktsituation in unserer Stadt gerade recht vielversprechend und Fachkräfte in speziellen Bereichen (beispielsweise im Pflegesektor) sind gefragt wie noch nie.

Arbeitsmarkt in Frankfurt - Berufe mit Zukunft

Für große Unternehmen ist der Sitz in Frankfurt am Main und vor allem im innerstädtischen „Mainhatten“ auch aus Prestigegründen erstrebenswert. Doch nicht nur Banken, Versicherungen, Großhändler und Verwaltungssitze international agierender Firmen sind hier ansässig, sondern auch viele Start-ups und Mittelstandsunternehmen, die bekanntlich das Rückgrat der Industrienation Deutschland bilden. Ob IT, Bankwesen oder Marketing – wer sich von der aktuellen Vielfalt des Frankfurter Arbeitsmarktes überzeugen möchte, kann auf einer der bekannten Job-Börsen, vorzugsweise beim Marktführer StepStone, eine Suchanfrage starten. Sich über attraktive Jobs Frankfurt am Main zu erschließen und in der Bankenmetropole beruflich Fuß zu fassen, ist also prinzipiell nicht schwer. Vor allem dann nicht, wenn man in der richtigen Branche arbeitet.

Gesundheitswirtschaft blüht auch in Frankfurt auf

In der Gesundheitswirtschaft sind die beruflichen Aussichten besonders gut. Außerdem sind sich die meisten Branchenexperten sicher, dass in diesem Bereich die Löhne zukünftig steigen dürften. Das hängt auch mit dem Umstand zusammen, dass wir durch den demografischen Wandel immer stärker auf den Pflege- und Gesundheitsbereich angewiesen sind. Daher spricht zum Beispiel Josef Hilbert, seines Zeichens Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Fachhochschule Gelsenkirchen, von der „Zukunftsbranche Nummer eins“. Und obwohl Deutschland meist als industriell orientierte Exportnation betrachtet wird, ist der Gesundheitsbereich mit etwa fünf Millionen Beschäftigten bereits heute die größte Branche des Landes. Ferner gibt es keinen Bereich, in dem zukünftig mehr Stellen entstehen werden.

Die Unterschiede in den Stadtteilen - Gallus weiter Schlusslicht

Die Arbeitslosenstatistiken haben sich im Übrigen seit dem Tief vor ein paar Jahren leicht gebessert. Damals bemängelte man vor allem das Ungleichgewicht zwischen der immer weiter wachsenden Zahl an neuen Arbeitsplätzen und den Bürgern, die eben jene Jobs anscheinend nicht ergreifen konnten. Außerdem sehen die Statistiken in den einzelnen Stadtteilen recht unterschiedlich aus. Während die Arbeitsmarktsituation in der City gut bis sehr gut und auch bei uns in Frankfurt-Sachsenhausen hoffnungsvoll erscheint, gibt es immer noch Verbesserungsbedarf in Stadtteilen wie Gallus.